Jetzt kostenloses Angebot anfordern:Kontakt

Zuschuss für Umzüge mit Umzugsspedition bei Pflegebedürftigkeit

Welche Förderungen stehen Pflegebedürftigen laut Bundespflegegesetz  §40 SGB XI zu?

Der Paragraph 40  Sozialgesetzbuch XI, Absatz 4  regelt alle Fragen, die mit Pflegehilfsmittel und wohnumfeldverbessernden Maßnahmen zusammenhängen. Wenn ein Mensch pflegebedürftig wird, ändert sich oft sein gesamtes Leben. Erledigungen, die vor einiger Zeit noch alltäglich waren, gehen auf einmal schwerer bzw. vielleicht nicht mehr von der Hand. Oftmals stellt ein Umzug die einzige Lösung dar, um die gewohnte Eigenständigkeit zu wahren.

In vielen Fällen ist ein Umbau der Wohnung vonnöten, um weiter selbstständig bleiben zu können. Dass es sich hierbei um ein kostspieliges Unterfangen handeln kann, dürfte klar sein. Umso besser, wenn die Betroffenen ihre Rechte kennen.

Alternativ kann der Pflegebedürftige im Rahmen der Wohnumfeldverbesserung einen kompletten Umzug in eine altersgerechte Wohnung beantragen, in der schon alle Voraussetzungen für ein barrierefreies Wohnen gegeben sind. Baumaßnahmen in der alten Wohnung erübrigen sich in diesem Fall. Hierbei sind verschiedenste Wohnformen wie Eigentumswohnung, Mietwohnung, Wohnung im Betreuten Wohnen, ein Zimmer in Betreuten Wohngruppen etc. förderbar. Wichtig ist der Abschluss eines gesonderten, eigenen Mietvertrages (entfällt bei eigengenutztem Wohnraum).

  • Ein- und Auspackservice (von Wohnung zu Wohnung)
  • Grundmontagen (wie Kleiderschränke, Betten, Waschmaschinen und Anbauwände)
  • Bohr- und Dübelarbeiten (für Lampen, Schuhschränke, Regale, Garderoben, Spiegel, ..)

  • Wir beräumen Ihre Wohnung komplett und entfernen bei Bedarf die Auslegware.
  • Wir kümmern uns um Keller und Dachboden und bereiten Ihre Wohnung oder Ihr Grundstück zwecks Übergabe oder Verkauf besenrein vor.

  • Planung, Vorbereitung, Organisation und Durchführung Ihres Umzugs
  • Ausführliche, kompetente und individuelle Beratung

Unterstützung durch die Pflegekasse

Werden bestimmte Voraussetzungen erfüllt, können der Umzug oder die notwendigen Umbauten von der Pflegekasse mit Zuschüssen unterstützt werden. Über allem steht hierbei das Ziel, die häusliche Pflege zu erleichtern, eine Überforderung des Pflegepersonals zu verhindern und eine möglichst selbstständige Lebensführung des Pflegebedürftigen wiederherzustellen.  Einzelpersonen können, wenn alle Voraussetzungen erfüllt sind, mit maximal 4.000 Euro unterstützt werden. Der Maximalbetrag für Wohngemeinschaften liegt bei 16.000 Euro.

Anträge auf Verbesserung des Wohnumfeldes sind unter der jeweiligen Hotline der Pflegekassen telefonisch bestellbar. Der Antrag kommt einige Tage später per Post ins Haus. Das Ausfüllen des 2 – seitigen Formulars ist  einfach.  Zusammen mit einem Kostenvoranschlag für die jeweilige Maßnahme wird der ausgefüllte und unterschriebene Antrag  zur Pflegekasse  zurückgesendet. Normalerweise erhält dann der Pflegebedürftige  die  Bewilligung nach 3-4 Wochen.

Welche Voraussetzungen müssen erfüllt sein?

Wichtig ist unter anderem, dass:

  • der Gegenstand des Antrags die häusliche Pflege ermöglicht bzw. vereinfacht
  • ein hohes Maß an Selbstständigkeit gewahrt bleibt oder erreicht wird
  • Ein Pflegegrad vorliegt

Ob nun Umzug oder Umbaumaßnahmen in der Wohnung, alle Maßnahmen laufen unter der Bezeichnung "Verbesserung des Wohnumfeldes". Die Einordnung in einen Pflegegrad und die Beantragung der Leistungen bei der zuständigen Pflegekasse sind Grundvoraussetzung für die Förderung. Die geplanten Veränderungen müssen aus Maßnahmen in der Wohnung bzw. dem Haushalt des Antragstellers bestehen. Wichtig ist zudem auch, dass weitere Maßnahmen beantragt werden können, wenn sich die Pflegesituation der Betroffenen ändert.  Ansprechpartner für alle Anträge (und mögliche Fragen) ist die Pflegekasse. Sie kann auch das Recht nutzen, den MDK zu beauftragen, eine Einschätzung über die Pflegesituation vor Ort abzugeben.

Wir helfen Ihnen - und das in ganz Mecklenburg:

Wir sind nicht nur im Umkreis Greifswald unterwegs, sondern können Sie bei Ihrem Umzug mit Pflegegrad unter anderem in Wolgast, Anklam, Grimmen, Altentreptow  Gnoien, Malchin, Stavenhagen, Ribnitz-Damgarten, Bad Sülze, Insel Rügen, Insel Usedom oder Rostock unterstützen.

Wenn die Pflegekasse „Nein!“ sagt…

Eventuell zeigt es sich im Zuge der Antragsstellung, dass die Pflegekasse die beantragten Maßnahmen nicht oder unzureichend unterstützt. In diesem Fall ist es ratsam, weitere Stellen wie beispielsweise:

  • Widerspruchsstelle der Pflegekassen
  • örtlichen Pflegestützpunkte
  • das Sozialamt
  • das Integrationsamt

zu kontaktieren. In vielen Städten und Gemeinden wurden  Beratungsabteilungen (so genannte Pflegestützpunkte) ins Leben gerufen, die sich auch mit dem umfassenden Bereich der Wohnumfeldverbesserung befassen. Sie helfen bei grundlegenden Fragen weiter und geben mitunter wertvolle Tipps, wie der Umbau/Umzug realisiert und finanziert werden kann.

Wir sind für Sie da!

Haben Sie Fragen rund um Ihren Umzug? Dann freuen wir uns auf Ihren Kontakt. Wir haben bereits sehr viele Umzüge mit Pflegegrad in Greifswald, Loitz, Demmin, Neubrandenburg  Stralsund, Wolgast und vielen andere Orten durchgeführt und freuen uns, wenn sich die Lebensqualität durch den Umzug für unsere Kunden verbessert. 

Erfahrungen & Bewertungen zu Entsorgungs- und Umzugsspedition Ebert GmbH